Wie und warum? Die Teilnahme am Deutschen Project Excellence Award 2015

Project Excellence ist keine Frage von Größe, Branche oder PM-Methoden, sondern spiegelt eine gewisse Haltung wider: Sich jeden Tag ein Stück weit selbst zu übertreffen und am Ende Begeisterung zu schaffen. Der Deutsche Project Excellence Award (DPEA) zeichnet diejenigen Projekte aus, denen das in besonderem Maße gelungen ist.

Vielleicht möchten Sie Ihre exzellenten Leistungen endlich einmal krönen lassen? Oder prüfen wo Sie in der PM-Welt stehen und Ihr Verbesserungspotenzial liegt? Ganz gleich, welches Ihre Motivation ist, mit dem PE-Portal der GPM ist ab diesem Jahr eine Selbstbewertung nach dem Project Excellence Modell und die Teilnahme am Award so komfortabel, wie noch nie.

Die wichtigsten Fragen von Interessenten und Bewerbern für den Deutschen Project Excellence Award sind im Folgenden kurz erklärt.

Warum teilnehmen?

Es gibt viele gute Gründe, für eine Teilnahme am Deutschen Project Excellence Award. Unternehmen können dadurch Stärke im Projektmanagement beweisen und profitieren von einem hochwertigen Assessment, das seinesgleichen sucht. Die Teilnahme am Wettbewerb spornt Mitarbeiter an und hilft, über exzellente Leistungen auch zu sprechen.

Für Projektmanager ist der Award eine einzigartige Herausforderung, um zu zeigen, wozu sie in der Lage sind. Aber auch das kollegiale und vertrauliche Review von anderen PM-Profis ist schon Grund genug für eine Teilnahme.

Zusammen demonstrieren Projektleiter und Unternehmen ihren Kunden, Partnern und der Öffentlichkeit, dass sie Projekte zuverlässig und professionell zum Erfolg führen können.

DPEA-2015-Löwe

Letztendlich geht es bei Project Excellence darum, nicht nur Projekte umzusetzen, sondern immer noch ein Stückchen weiterzugehen. Diese Excellence Stories bringen die Fachöffentlichkeit voran und zeigen, wie kraftvoll gutes Projektmanagement als Führungskonzept ist.

Wie funktioniert die Selbstbewertung?

Abb1

Selbstbewertung nach dem Project Excellence Modell: Im Textfeld schildert der Projektleiter, wie er mit einem Aspekt umgegangen ist. Zusätzlich kann er Dokumente als Beleg hochladen. Mit dem Schieberegler schätzt er seine Leistung selber ein.

Zu den 23 Teilkriterien des Project Excellence Modells schreibt der Projektleiter eine kurze Darstellung, und erklärt wie er den jeweiligen Aspekt angegangen ist. Das beinhaltet z.B. den Umgang mit Zielen und Stakeholdern, die Methoden des Projektmanagements, aber auch die Zielerreichung und Zufriedenheit von Kunden und Mitarbeitern. Dafür steht je Teilkriterium ein Textfeld von 3.000 Zeichen zu Verfügung, außerdem können Dateien als Belege angehängt werden.

Die neun Hauptkriterien des Project Excellence Modells sind:

Befähigerkriterien (500 Punkte)

1. Führung
2. Ziele und Strategie
3. Mitarbeiter
4. Partnerschaften und Ressourcen
5. Methoden und Prozesse

Ergebniskriterien (500 Punkte)

6. Kundenzufriedenheit
7. Mitarbeiterzufriedenheit
8. Zufriedenheit sonstiger Interessensgruppen
9. Zielerreichung

Das Project Excellence Modell steht als PDF hier zum Download, oder interaktiv im PE-Portal der GPM. Nach Abschluss der Selbstbewertung kann das Projekt direkt im PE-Portal eingereicht werden und geht ins Rennen um den Deutschen Project Excellence Award.

Der Feedbackbericht der Assessoren zeigt auf einen Blick das Profil eines Projektes nach den Kriterien des Project Excellence Modells. Zu jedem der 23 Teilkriterien beschreiben die DPEA Assessoren anschließend die individuellen Stärken und Verbesserungspotenziale.

 

Wieviel Aufwand bedeutet das?

Die Selbstbewertung im PE-Portal ist denkbar einfach. Ein Projekt, das professionell durchgeführt und dokumentiert worden ist, sollte in der Lage sein, die notwendigen Beschreibungen und Dokumente innerhalb weniger Stunden einzutragen.

Manche Projekte merken allerdings erst nachträglich, dass es wohl irgendein Erfolgsgeheimnis gab, das sie zu hervorragenden Leistungen getragen hat. In diesen Fällen entsteht natürlich noch Aufwand für die Reflexion und retrospektive Beschreibung des Vorgehens. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass dieses bewusste Suchen und Lernen aus den eigenen Best-Practices schon ein Wert an sich ist, so dass der Deutsche Project Excellence Award nur noch die Krönung ist.

Ist die Selbstbewertung einmal eingereicht, übernimmt das DPEA-Team die Arbeit, reviewed und diskutiert die Unterlagen, kommt zu einem eintägigen Vor-Ort-Besuch und erstellt schließlich den ausführlichen Feedbackbericht. Die Vertraulichkeit aller Bewerbungen und Inhalte ist selbstverständlich. Erst die Namen der Projekte bzw. Unternehmen, die das Finale erreicht haben, werden von der GPM veröffentlicht.

Wie wird der Deutsche Project Excellence Award verliehen?

Nach dem neutralen Review durch Assessoren des DPEA werden die Feedbackberichte einer Jury vorgelegt. Diese wählt dann die Finalisten und Gewinner des Deutschen Project Excellence Awards aus.

Mitglieder der Jury des Deutschen Project Excellence Awards 2015 sind:

  • Prof. Harald Wehnes, Vorstand der GPM für das Ressort Bildung und ehemaliger Preisträger des Deutschen Project Excellence Awards
  • Dr. Thor Möller, Unternehmer, Autor und ehemaliger Vorstand der GPM
  • Dr. Dagmar Börsch, erfahrene Assessorin für den Deutschen Project Excellence Award
  • Dr. Claus Hüsselmann, Vorstand der GPM für das Ressort Wirtschaft
  • Dr. André Moll, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Initiative Ludwig-Erhard-Preis e.V., Mitglied des Core Teams der EFQM

Die Gewinner werden dieses Jahr in Nürnberg am 27. Oktober prämiert. Feierlicher Rahmen ist die Abendveranstaltung des PM Forums, Europas größtem Branchenevent im Projektmanagement. Neben der Trophäe können die Finalisten und Gewinner auch das Signet des DPEA nutzen und werden in die Fachkommunikation eingebunden, um auf ihre Leistung aufmerksam zu machen.

Was kostet die Teilnahme?

Erst bei Aufnahme in den Assessment-Prozess entstehen Kosten. Die Teilnahmegebühr beträgt 1.950 EUR zzgl. USt. Mitgliedsunternehmen der GPM profitieren von einer reduzierten Teilnahmegebühr von 1.300 EUR zzgl. USt. Darüber hinaus trägt der Bewerber die Reisekosten der Assessoren für den Vor-Ort-Besuch.

Die ausführlichen Teilnahmebedingungen finden sich hier als Pdf zum Download.

Wer kann teilnehmen?

Projekte für den Deutschen Project Excellence Award sollten eine gewisse Größe und Komplexität haben. Außerdem muss das Projekt zum Zeitpunkt der Bewerbung abgeschlossen und der Projekterfolg nachweisbar sein.

Der Projektabschluss darf nicht länger als 18 Monate zurückliegen. Der Deutsche Project Excellence Award steht allen Projekten offen, eine Mitgliedschaft in der GPM ist nicht Voraussetzung. Das PE-Modell ist außerdem neutral hinsichtlich Branchen, Methoden und Standards des Projektmanagements.

Die vollständigen Teilnahmevoraussetzungen finden Sie hier.

Kann das PE-Portal auch unabhängig von der Teilnahme am Award genutzt werden?

Zur Selbstbewertung steht das PE-Portal immer zu Verfügung. Projekte können beliebig oft zwischengespeichert und editiert werden. Erst wenn ein Projekt für den DPEA eingereicht wurde, sind die Unterlagen für den Bewerber nicht mehr veränderbar. Das PE-Portal kann also auch zur laufenden Selbstreflexion und Bewertung von Projekten genutzt werden. Diese Nutzung ist kostenfrei.

Wo gibt es mehr Informationen?

Die zentrale Stelle für alle Informationen rund um das Project Excellence Modell und den Deutschen Project Excellence Award ist die Homepage der GPM unter www.gpm-ipma.de/DPEA. Dort stehen nicht nur das PE-Modell selber, sondern auch weiterführende Artikel und Teilnahmeunterlagen zum Download bereit.

Immer ansprechbar und gerne zur Unterstützung bereit ist das DPEA-Team unter der E-Mail-Adresse pe-award@gpm-ipma.de

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