Smart Cities Symposium von IPMA und GPM in Berlin

GPM_logo_RGB_250pxDie Zahl der Menschen auf der Erde nimmt weiter rapide zu. So wird erwartet, dass im Jahr 2050 die Bevölkerung auf über zehn Milliarden Menschen steigen wird, von denen dann ungefähr 80 Prozent in Städten leben. Dies ist eine riesige Herausforderung für Regierungen und Führungskräfte aller Ebenen. Schon heute werden 60 Prozent der Energie in Städten konsumiert und rund 70 Prozent des Mülls sowie der Emissionen durch die Stadtbevölkerung verursacht. Öffentlicher Nahverkehr, Wasserversorgung, Abwasser, Nahrung und Sicherheit sind nur wenige der Schwerpunkte von Städten und deren Regierungen. Es ist von größter Wichtigkeit, dass diese Herausforderungen konsequent angegangen werden, und zwar mit professionellem Projekt-, Programm- und Portfoliomanagement. Damit wird ein wichtiger Beitrag für die Smart Cities, die Menschen wie auch für die Gesellschaft geleistet.

IPMA_logo_SSeit der industriellen Revolution im 18. Jahrhundert in Europa wachsen Städte und werden damit größer, schneller und vielfältiger. Zukünftig wird das größte Wachstum der Städte in Regionen wie Afrika, Asien und Lateinamerika stattfinden. Menschen ziehen von ländlichen Gebieten in die Städte und hoffen im Allgemeinen auf ein besseres Leben (durch Arbeitsplätze, Wohnraum und soziale Sicherheit). Auf der anderen Seite verlassen Menschen ihre ländlichen Gebiete auch aufgrund von Naturkatastrophen, Unruhen oder militärischen Konflikten und hoffen auf ein sichereres Leben und Frieden. Migration ist ein globales Phänomen. Die ersten Megastädte der Welt waren New York und Tokio mit über zehn Millionen Einwohnern im Jahr 1970, heutzutage wachsen Megastädte in Ländern wie Indien (zum Beispiel Delhi und Mumbai) und in China (zum Beispiel Peking und Shanghai) sowie in Entwicklungs- und Schwellenländern, so zum Beispiel Nigeria, Indonesien, Mexiko und Brasilien.

Die „Smartness“ einer Stadt kann als die Fähigkeit beschrieben werden, alle Ressourcen zusammenzubringen, um effektiv und nahtlos Ziele zu erfüllen, die sich die Stadt gesetzt hat. Smartness beschreibt, wie gut die verschiedenen Systeme der Stadt und alle beteiligten Menschen, Institutionen, Finanzen, Einrichtungen und Infrastrukturen effizient und in integrierter und kohärenter Weise funktionieren. Letztlich geht es darum, Synergien zu nutzen, damit die Stadt ganzheitlich funktioniert sowie Innovationen und Wachstum ermöglicht werden.

Da die meisten Aktivitäten im Rahmen von Smart Cities in Form von Projekten und Programmen durchgeführt werden, könnte zum Beispiel der internationale Standard IPMA Organisational Competence Baseline (IPMA OCB®) als Orientierungshilfe dienen. Die IPMA OCB definiert die Grundlagen des Konzepts organisationaler Kompetenz für das Management von Projekten, deren Kompetenzelemente und Interaktionen. Der Standard erläutert zudem, was eine Organisation (zum Beispiel eine Stadtverwaltung) tun kann, um ihre Kompetenz bei der Verwaltung von Projekten und Programmen kontinuierlich weiterzuentwickeln. Er bietet Führungskräften und Beratern der Stadtverwaltung, die an der Entwicklung von Projektmanagementfähigkeiten beteiligt sind, eine Basis für den Beginn ihrer Entwicklungsaktivitäten.

 

IPMA und GPM laden Experten aus der ganzen Welt zum ersten Smart Cities Symposium am 22. März 2018 in Berlin ein. Die Veranstaltung findet in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom in Berlin statt. Das Symposium ermöglicht einen einzigartigen Erfahrungsaustausch im internationalen Kontext, zeigt Praxisbeispiele und die dahinterliegenden Konzepte auf. Es geht insbesondere um die Rolle des Projekt-, Programm- und Portfoliomanagement für Smart Cities.

 

Um sich anzumelden senden Sie bis spätestens 8. März eine Mail an reinhard.wagner@ipma.world mit Ihren vollständigen Kontaktangaben. Die Teilnahme am Symposium ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl ist jedoch auf 50 Personen beschränkt.

 

Die Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom ist im Herzen Berlins (telekom-hauptstadtrepraesentanz.com/de/wegbeschreibung) und ermöglicht es Ihnen, die Smart City Berlin live zu erleben. Wir freuen uns auf Sie.

 

Programmablauf (Änderungen vorbehalten)

08:30 – 09:00  Arrival, registration and coffee

09:00 – 09:30  Opening and introduction to the symposium by Reinhard Wagner (IPMA) and Prof. Dr. Helmut Klausing (GPM)

09:30 – 10:00  Smart Cities – Making a vision real, Jens Mühlner (Deutsche Telekom)

10:00 – 10:30  The Korean approach to Smart Cities, Dr. Dae-yeon Cho (KALA)

10:30 – 11:00  The JingJinJi Programme, Prof. Yan Xue (PMRC China)

11:00 – 11:30  Coffee break

11:30 – 12:00  Smart Cities in India – Status and Trends, Dr. A. S. Pillai (PMA India)

12:00 – 12:30  Panel discussion: How to make the vision of Smart Cities become real?

12:30 – 13:30  Lunch break

13:30 – 14:00  Projects, programmes, portfolios and their important role for realizing Smart Cities Dr. Jesus Martinez-Almela (IPMA Spain)

14:00 – 14:30  The success-story of Panama City, José Reyes (Panama)

14:30 – 15:30  World Café on Smart Cities

15:30 – 16:00  GPM´s Refugee Project: How project management contributes to mastering the challenges of migration, Ina Gamp (GPM)

16:00 – 16:30  Making Smart Cities sustainable, Dr. Joel Carboni (IPMA USA)

16:30 – 17:00  Conclusions and way forward, feedback and closing

Kommentare

  1. avatar Alexander Miskiw

    Sehr interessante Veranstaltung mit detaillierten Vorträgen zu diversen Smart City Projekten und hervorragende Plattform für den Informationsaustausch. Bei dem Symposium wurden auch Projekte aus Deutschland vorgestellt, die sich wirklich sehen lassen können aber unsere Nachbarn aus anderen Ländern haben von Projekten in Dimensionen berichtet die uns aufhorchen lassen sollten. Die Präsentationen sollten unserer Staatsministerin für Digitalisierung zur Verfügung gestellt werden um unseren Blick für das Thema Digitalisierung & Smart Cities zu schärfen.

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