GPM Aktiv 2015: Ehrenamtliche leben Projektmanagement und gestalten den Kurs auf 2020

Am 13. und 14. März trafen sich über 100 ehrenamtlich Tätige zur GPM Aktiv 2015 in Glashütten. In diesem Jahr stand die Veranstaltung unter dem Motto „Kurs auf 2020 – Gemeinsam weitergehen: Die Zukunft konkret gestalten.

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Das Highlight am Abend: Ein über 8 Meter langer Kicker

Und es wurde sehr konkret: Ein Ziel der Veranstaltung war, das Strategieprogramm, mit dem die GPM ihren Kurs auf 2020 steuert, mit weiteren Projekten zu füllen. Außerdem wählten die Anwesenden auf Basis der neuen Satzung die ersten Gremien und bekamen die nächsten Schritte bis zur ersten Delegiertenwahl am 18. September vorgestellt. Doch auch der Spaß und das Netzwerken kamen nicht zu kurz: Ihre restliche Energie konnten die Teilnehmer am Abend an einem über acht Meter langen Fußballkicker mit 22 Stangen und ganz vielen Bällen verbrauchen.


Strategieprogramm und Kurs auf 2020

Vorstandsvorsitzender Reinhard Wagner eröffnete das Aktiven-Wochenende und stellte gemeinsam mit Michael Trommer das Strategieprogramm vor. Michael Trommer ist für die Planung und Weiterentwicklung des Strategieprogramms zuständig. Er unterstützt die Projektleiter bei der Formulierung der Ziele, Anträge und Durchführung der einzelnen Projekte. Der Programmmanager ist die Verbindungsstelle zum strategischen Steuerkreis, dem wie die der Name es schon sagt, die Gesamtsteuerung des Strategieprogramms obliegt. Ihm gehören Reinhard Wagner (Vorsitz), Prof. Yvonne Schoper, Dr. Stefan Fleck und Olaf Hinz an.

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Reinhard Wagner und Michael Trommer stellen das Strategieprogramm vor

Wer Fragen zum Kurs auf 2020 hat oder direkt seine Erfahrungen einbringen und mitwirken möchte, kann Michael Trommer unter kursauf2020@gpm-ipma.de erreichen.

Die Chancen zur Mitwirkung bestanden auch schon vor Ort in Glashütten. Fünf Arbeitsgruppen erstellten gemäß dem Titel der Veranstaltung erste Projektskizzen:

  • Weiterentwicklung der Facharbeit
  • Stärkung der regionalen Präsenz
  • Engagement für das Gemeinwohl
  • Neue ehrenamtliche Formate
  • Partizipation am Strategieprogramm


Pro bono – GPM Engagement für das Gemeinwohl

Ein weiteres wichtiges Thema war pro bono. Die Arbeitsgruppe „Engagement für das Gemeinwohl“ diskutierte intensiv Möglichkeiten gemeinnütziger Aktivitäten für die GPM. Erste Umsetzungsgedanken gingen in die Richtung PM-Experten an wohltätige Einrichtungen zu vermitteln und so die pro bono-Unterstützung in Form von Beratung, Coaching, Training oder Interimsmanagement anzubieten. Weiterhin könnte die GPM ein PMO für die Koordination von gemeinwohlorientierten Aktivitäten einrichten, Fundraising-Aktivitäten durch Verbreitung im GPM Netzwerk unterstützen oder Forschungen initiieren, um mögliche spezifischen Anforderungen von Projekten im gesellschaftlichen Bereich zu erkennen.

Deutlich wurde dabei auch, dass die GPM bereits im Thema pro bono „unterwegs“ ist: Beispielhaft ist unter anderem der Einsatz von Botschaftern an Schulen im Rahmen der Initiative „PM macht Schule“ oder das Buch „Projektmanagement im Not-for-Profit Sektor“, das bei der GPM erhältlich ist. Außerdem würdigte die GPM pro bono-Projekte wie die Höhlenrettung in Bayern mit dem Roland Gutsch Award 2014.

Als Ergebnis zu diesem Themenkomplex hat sich ein Projektteam gebildet, das in den kommenden Monaten die Einbindung von pro bono in die Aktivitäten der GPM erarbeitet. Über dieses sehr wichtige Projekt werden wir hier in unserem Blog und natürlich auch an anderen Stellen regelmäßig berichten.


Speed Dating – Kennenlernen von Haupt- und Ehrenamt

Am späten Freitagnachmittag kam es zu einer Premiere auf der GPM Aktiv: Ein Speed Dating zum besseren Kennenlernen zwischen Haupt- und Ehrenamt. An zehn Stationen standen die Hauptamtlichen, alle an ihren dunkelblauen GPM Shirts mit dem jeweiligen Namensaufdruck zu erkennen, den Ehrenamtlichen zur Beantwortung von Fragen und zum besseren Kennenlernen zur Verfügung. Natürlich reichte die Zeit nicht aus, alle Punkte ausführlich zu besprechen, so dass sich die Diskussionen auch danach noch andauerten. Insgesamt führten die Gespräche dazu, dass sowohl die Ehrenamtlichen die Hauptamtlichen als auch umgekehrt besser kennenlernen und verstehen konnten.


Der Wahlsamstag – Ausschüsse vertreten Fach- und Regionalarbeit

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Die Mitglieder der beiden neu gewählten Ausschüsse

Der Samstag begann dann mit den ersten Wahlen für die neu geschaffenen Organe „Ausschuss der Regionen“ und „Ausschuss für Facharbeit“, die den bisherigen Regional- und Fachbeirat ersetzen. Die Ausschüsse stellen die Schnittstelle zwischen Regionen bzw. Fachgruppen und dem Präsidium dar. Je ein Mitglied beider Ausschüsse wird Teil des Präsidialrats sein und ist dort die Stimme der Regionen/Fachgruppen. Die konstituierenden Sitzungen der beiden Organe finden in den kommenden zwei Monaten statt. Mehr Informationen finden Sie auf den Unterseiten der Regionen und Fachgruppen.

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Jetzt folgen die Wahlen der Delegierten. Hierzu haben wir am 23. März an alle Mitglieder den Aufruf versendet, sich als Kandidatin oder Kandidat aufstellen zu lassen. Einzelheiten dazu wurden im Plenum vorgestellt, ausführliche Informationen stehen unter www.gpm-ipma.de/delegierte bereit.


PM Forum – GPM Stand vernetzt Fach- und Regionalgruppen

Der verbleibende Teil des Samstagvormittags bot dann zahlreiche Angebote an die Regional- und Fachgruppen sich zu vernetzen und in gemeinsamen Workshops zukünftige Veranstaltungen vorzubereiten, sich über Aspekte des Datenschutzes zu informieren oder erste Ansätze für den großen GPM Stand auf dem PM Forum 2015 in Nürnberg zu entwickeln. Wichtig dabei war es, dass die Aktivitäten so aufgesetzt wurden, dass sie im Nachgang zur GPM Aktiv weiter gemeinsam von Haupt- und Ehrenamtlichen bearbeitet werden. Alle Fachgruppen hatten die Möglichkeit sich im Rahmen der Plenumssitzungen an beiden Tagen jeweils mit einer einminütigen Elevator Speech den Aktiven vorzustellen.

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Durfte nicht fehlen im Jahr 2015: Das obligatorische Selfie

Das Fazit des Wochenendes in Glashütten ist ein durchweg positives: Die GPM Aktiv hatte nicht nur zahlreihe Pläne auf dem Kurs nach 2020 zum Ergebnis, viele davon nahmen die Teilnehmer auch schon konkret in Angriff. In den zwei Tagen entwickelte sich ein Schwung, der uns alle hoffnungsvoll auf die Strecke nach 2020 blicken lässt. Es war zu spüren, dass der Kurs auf 2020 nicht eine bloße, auf Papier gebannte, strategische Aussage ist, sondern immer mehr Menschen in der GPM erreicht, manchen richtig begeistert, so dass wir mit Fug und Recht sagen können: GPM – wir leben Projektmanagement.

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