Auf dem Prüfstand: Ist die Reduzierung schädlichen Multitaskings Schlüsselfaktor für besser laufende Projekte, mehr Output und Qualität?

Laufende Befragung (bis Juni 2016) zur Studie „Multitasking im Projektmanagement. Status Quo und Potentiale“

thumbnailImmer wieder wird gesagt, dass negatives Multitasking ein Schlüsselfaktor für Probleme in der Multiprojekt-Steuerung ist. Denn nicht störungsfreies Arbeiten an einem Arbeitspaket bedingt:

  • Unnötige Setup-Zeiten beim Eindenken und Einarbeiten in unterschiedliche Aufgaben.
  • Erhöhte Fehlerquoten, wenn Projektmitarbeiter, -experten und -manager Aufgaben nicht abschließen können, bevor sie neue beginnen.
  • Überforderung und die Zunahme von Fehlern, v.a. bei wichtigen Mitarbeitern, die Spezial-Know-how haben und um die stark konkurriert wird.
  • Im schlimmsten Fall Ausfall von Mitarbeitern durch die ständige Überforderung (Burnout).
  • Vermehrte Schieflagen in der Multiprojektkapazität von Unternehmen, weitere Probleme, Verzögerungen und Unzufriedenheit bei Mitarbeitern und Kunden.

Die Theory of Constraints (TOC), die von der GPM Fachgruppe Critical Chain Projektmanagement (CCPM) in Deutschland vorangetrieben wird sieht diese Tendenzen bei vielen Unternehmen schon lange. Unsere – für viele gewagte – Beobachtung ist: Durch Verminderung negativen Multitaskings lassen sich Output, Durchlaufzeiten und Qualität von Projekten deutlich verbessern – bei gleichen Ressourcen.

Aber gilt das auch generell? Hat Multitasking wirklich eine Schlüsselrolle in der Projektsteuerung? Und welche negativen Konsequenzen zeigen sich genau? Was bringt die systematische Reduktion negativen Multitaskings? Wo liegt das Verbesserungspotential für Unternehmen, die konsequent schädliches Multitasking vermeiden?

Depressed business woman

Negatives Multitasking gilt als ein Schlüsselfaktor für Probleme in der Multiprojekt-Steuerung.

All diesen Fragen geht die aktuell laufende Studie „Multitasking im Projektmanagement. Status Quo und Potentiale“ nach: Die Studie unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Komus, Professor an der Hochschule Koblenz, wird durchgeführt von der VISTEM und unterstützt von der GPM Fachgruppe CCPM (Critical Chain Projektmanagement). Es ist die erste wissenschaftlich fundierte Studie zum Thema Multitasking im deutschsprachigen Raum.

Erhoben werden ca. 45 Fragen zu bekannten Problembereichen im (Multi-) Projektmanagement: Verzögerungen, Durchlaufzeit von Projekten, Zeitpunkt des Projektstarts, negatives Multitasking, Ressourcenverteilung über die Projekte.

Angesprochen sind Teilnehmer aus Unternehmen, die mehrere Projekte parallel bearbeiten – in der Regel mit den gleichen Ressourcen/Mitarbeitern. Namentlich genannt sind folgende Berufsgruppen: Projektleiter, PMO-Verantwortliche, Portfoliomanager, Leiter Produktmanagement, F& E, Entwicklungsleiter, Geschäftsführer.

Ich freue mich, dass all diesen Fragen nun nachgegangen wird. Je mehr Unternehmen sich beteiligen, umso besser ist die Aussagekraft der Ergebnisse. Im September werden die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt. Dann wird es richtig spannend!

Aber bereits durch die Beantwortung der Fragen – Dauer: ca. 10 Minuten –

verschaffen Teilnehmer sich einen ersten Überblick zum Thema negatives Multitasking in Projekten:

  • Führungskräfte erkennen die Potentiale in der Multiprojekt-Steuerung ihres Unternehmens.
  • Projektmitarbeiter bekommen Fakten und Argumente zum Status Quo ihrer Arbeitssituation.
  • Alle Teilnehmer erhalten – falls gewünscht – die Ergebnisse der Studie Anfang September vorab und in der Langversion

Unterstützen Sie uns, nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit und machen Sie an der Befragung mit: www.multitasking-projektmanagement.de


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